Nun, vorhin beim Hereinkommen hat mich an der Theke ein kleines, aber dickes Päckchen erwartet. In diesem Päckchen befand sich eine Fernbedienung, die jetzt ganz unauffällig vor mir auf dem Tisch liegt. Wer nicht genau hinschaut, hält das winzige Elektronikteil sicher für ein Handy.
Diese Fernbedienung steuert einen kleinen Impulsgeber, den mein Sklave gut in seiner Hosentasche versteckt hat. Von diesem wiederum gehen kleine Drähte aus, die in Elektroden enden. Und diese Elektroden musste er, bevor er das Lokal betrat, in seinem Intimbereich an seinem Damm, seitlich von seinen Eiern und an seiner Schwanzwurzel anbringen.
Sorgfältig justiere ich die Einstellungen an der Fernbedienung. Wenn ich meinem Sklaven, unsichtbar für alle anderen Anwesenden, den ersten Stromstoß verpasse, soll er ja schließlich nicht gleich laut aufbrüllen vor Schmerz, sondern nur leicht zusammenzucken. Sonst setzt man ihn nachher womöglich wegen ungebührlichen Benehmens vor die Tür, noch bevor ich meinen Spaß gehabt habe.
Eine ganze Weile lang bleibe ich passiv, trinke meinen trockenen Weißwein und warte einfach nur ab.
Im Spiegel kann ich sehen, dass er schon ganz nervös ist; er erwartet jeden Augenblick den ersten Stromschlag, rutscht unruhig auf dem Stuhl hin und her, wirft verstohlene Blicke auf seine nähere Umgebung, jedoch ohne sich wirklich umzusehen. Meine Untätigkeit lässt sein Herz flattern, doch er bleibt gehorsam; so gefällt mir das.
Er bestellt beim Kellner; was er bestellt, kann ich nicht hören; dazu sitze ich zu weit von ihm entfernt. Dass er stottert und stockt, ist jedoch unverkennbar. Ja, wahrscheinlich hat er sich gedacht, dass ich ihn beim Bestellen das erste Mal mit dem Reizstrom in Schwierigkeiten bringe, aber das wäre doch zu offensichtlich.
Nein, ich warte, bis auch sein Getränk kommt – er hat sich für Rotwein entschieden – und er den ersten Schluck davon nimmt.
Genau in diesem Moment drücke ich das erste Mal auf den Knopf der Fernbedienung.
Er zuckt heftig zusammen, verschluckt sich dabei beinahe, und ich glaube, es gehen auch ein paar Tropfen von dem roten Saft daneben. Ich denke, das Experiment ist gelungen, wenn ich das aus der Premiere schließen darf.
Ja, das war gut; das wiederhole ich gleich noch einmal ...
Er wird noch viele dieser reizvollen Überraschungen erleben, besonders gehäuft während er versucht, sein Festmahl zu sich zu nehmen, bevor ich mich irgendwann, vielleicht wenn er beim Kaffee danach angekommen ist, erhebe und mich zu ihm setze. |