Er muss lachen; immerhin, er hat Humor. "Mich würde das nicht stören, Herrin", erklärt er eifrig. "Ich stehe dazu, dass ich ein devoter Sklave bin. Aber Sie haben natürlich recht – damit würde ich Sie viel zu sehr in Anspruch nehmen. Ich bin jedoch sicher, wenn Sie mir den Befehl geben, weniger zu essen, werde ich mich daran halten; denn ich bin wirklich zutiefst devot veranlagt."
"Das wäre doch für mich nun aber gar zu langweilig", wende ich ein. "Ich gebe dir den Befehl, dich beim Essen zu zügeln, beim nächsten Herrinnen Telefonsex anonym berichtest du mir darüber, wie du meinen Befehl erfüllt hast, und gegebenenfalls bestrafe ich dich. Nein, das ist bei weitem nicht aufregend genug für eine echte Domina."
Enttäuscht holt er tief Luft, ist jedoch zu geschickt, um mir zu widersprechen. "Natürlich, Herrin", sagt er, und er klingt sehr niedergeschlagen über meine scheinbare Ablehnung seiner Sklavenerziehung.
"Andererseits", fahre ich fort, "ich wüsste da eine Möglichkeit, wie wir dein Abnehmen für mich sehr reizvoll gestalten können. Nämlich mit der Reisdiät."
Ich mache eine taktische Pause. Er beherrscht sich etliche Sekunden, aber dann wird die Neugier doch zu stark. "Wie sieht denn diese Reisdiät aus?" platzt er heraus.
"Ganz einfach", erkläre ich, "du wirst alle Mahlzeiten, bei denen du allein bist, auf den Knien auf dem Boden einnehmen. Und zwar wirst du nicht einfach nur knien, womöglich noch gar voll angezogen, sondern du wirst mit nackten Beinen knien, und zwar auf Reiskörnern, die du vorher auf den Boden gestreut hast. Auf ungekochten Reiskörnern natürlich. Ich bin sicher, bei dieser erotischen Erschwernis wird sich deine Nahrungszufuhr wie von selbst ins Lot bringen."
Es ist beinahe ein Freudenschrei, den ich ihm mit dieser Aussicht entlocke.
Er sollte sich allerdings wirklich nicht zu früh freuen; denn er weiß noch nicht, welche Strafe ich für ihn aushecken werde, wenn seine Diät nicht innerhalb weniger Tage die ersten Erfolge zeitigt ... |