Es war ganz einfach, am Empfang den Schlüssel zu seinem Hotelzimmer zu erhalten, nachdem ich mich dort als seine Frau vorstellte. Dort wusste man ja schließlich nicht, dass er ledig ist. Eigentlich sind wir erst für nachher um acht Uhr in der Bar verabredet, aber eine Domina wäre keine Domina, wenn sie nicht launisch wäre und zu Unvorhergesehenem neigen würde.
Seine Unordentlichkeit und Schlampigkeit ist mir bekannt; er hat sie mir schon oft gebeichtet und eine saftige Strafe dafür erhalten. Jetzt wird er das erste Mal erleben, wie eine solche Strafe ganz privat ausfällt, wenn er mich für seine Sklavenerziehung nicht nur am Telefon hat, sondern persönlich anwesend.
Sorgfältig bereite ich alles vor, hole die Handfesseln und die Fußfesseln aus meiner kleinen Reisetasche, die ich nachher brauchen werde, wenn er auf allen Vieren am Boden vor mir kniet. Metallketten und Karabinerhaken werden dafür sorgen, dass er sich nur noch geringfügig bewegen und nur noch ganz langsam kriechen kann. Ganz möchte ich ihm seine Bewegungsfähigkeit nicht nehmen; schließlich soll er sich im Zimmer bewegen können, um dort das Chaos zu beseitigen.
Dazu lege ich meine Riemenpeitsche mit den geflochtenen Riemen, die ganz besonders laut zischt und schmerzhaft trifft. Wenn er nicht schnell genug ist beim Aufräumen, wird er das Leder der Peitsche sehr ausgiebig zu spüren bekommen. Und was schnell genug ist, bleibt schließlich meiner Bewertung als Herrin überlassen. Er wird um eine harte Auspeitschung auf keinen Fall herumkommen.
Außerdem ist noch der Ballknebel vonnöten; er soll ja schließlich nicht durch seine Schmerzensschreie die Zimmernachbarn oder gar das Personal des Hotels auf uns beide aufmerksam machen.
Ja, und dann werde ich noch etwas brauchen; das kleine Reisebügeleisen, damit er sein zerknittertes Hemd und seinen sehr unglatten Pyjama bügeln kann.
Als letztes lege ich meinen Mantel ab und hänge ihn ordentlich über einen Bügel in der kleinen Garderobe am Eingang.
Vorhin am Empfang hatte ich den Mantel geschlossen; sonst hätte man mich sicher nicht hereingelassen in meinem hautengen schwarzen Catsuit aus Latex.
Nur die hohen Stiefel waren sichtbar, aber die gehören ja für Damen zu einem eleganten Outfit dazu, ob sie sich nun ins SM Studio begeben, auf eine elegante Feier oder zu einer privaten Lektion.
Ich lasse mich aufs Bett fallen und werfe einen Blick auf den Reisewecker. Viertel vor acht ist es jetzt. Fall er pünktlich sein will, zu unserem SM Date, wird er bald auftauchen müssen. Und sollte er zu spät kommen, wird ihm das gleich nach seinem Eintreten eine erste Züchtigung eintragen.
Es ist alles vorbereitet für seine private Lektion in Sachen Sklavenerziehung. |