Das kann ich so natürlich nicht durchgehen lassen.
Selbstverständlich könnte ich ihn jetzt sofort bestrafen. Andererseits möchte ich mir doch die Freude machen, ihm seinen Ungehorsam einmal so richtig vor Augen zu führen, damit er es einsieht, was er da heute angestellt hat. Denn nur die Einsicht, die einer harten Strafe vorausgeht, sorgt bei einem Sklaven für die gewünschte Erziehungs-Wirkung der nachfolgenden Bestrafung.
"Erzähl doch noch einmal genau, was dir an ihr so sehr gefallen hat", bitte ich ihn deshalb mit falscher Freundlichkeit.
"Nun, sie ist ganz in Lack zur Arbeit erschienen", kommt er meiner Bitte umgehend nach, "mit einem kurzen Lackrock und hohen Lackstiefeln, beides in Rot. Darüber trug sie eine weiße Bluse."
Also ich persönlich halte dies ja für eine völlig unpassende und unangemessene Arbeitskleidung in einer seriösen Firma. Alles an seinem Platz, das ist meine Meinung – und so ein Lack Fetisch Outfit gehört ins Privatleben, nicht an den Arbeitsplatz. Aber ich weiß ja, wie sehr er auf solch bizarre Fetischkleidung steht. Meine bizarre Kleidung war das erste, was ihn zu mir, der Bizarrlady, hingezogen hat.
Und wahrscheinlich weiß die kleine Schlampe das und hat es absichtlich darauf angelegt, ihn zu becircen.
"Und du findest also, in deiner Firma während der Arbeitszeit solche Bizarr-Kleidung aus Lack zu tragen, das zeugt von einer korrekten Arbeitsmoral?" frage ich ihn, scheinbar ganz unschuldig.
"Aber ja, Herrin", antwortet er prompt. "Mir hat es sehr gut gefallen."
Genau das wollte ich hören.
"Dann wird es dir doch sicherlich nichts ausmachen, morgen ebenfalls in bizarrer Lack Kleidung zur Arbeit zu erscheinen", bemerke ich. "Vielleicht in deiner neuen schwarzen Lackhose? Du legst es ja offensichtlich darauf an dafür zu sorgen, dass deine neue Mitarbeiterin sich auch wohlfühlt. Und bestimmt wird sie es genießen, dich ebenfalls in einem bizarren Outfit zu sehen."
Er überlegt und schweigt sehr lange; zwischendurch höre ich ihn leise seufzen.
"Sie haben ganz recht, Herrin", sagt er schließlich sehr kleinlaut und zerknirscht. "Es war falsch, was ich gemacht habe. Ich habe mich hinreißen lassen. Lack hat am Arbeitsplatz nichts zu suchen. Allein an Ihnen, Mistress, habe ich als Ihr gehorsamer Sklave ein sexy Fetisch Outfit zu bewundern, nicht aber an irgendeiner anderen Frau. Ich kann Sie nur bitten, mir meinen furchtbaren Ausrutscher von heute zu verzeihen."
Na also – die Einsicht ist da. Nun kann ich auch eine Strafe verhängen, die diese Lektion ein- für allemal in seinem Kopf verankert.
Welche das werden wird, muss ich mir allerdings erst überlegen. Eine sehr harte Strafe wird es jedenfalls sein, denn wie er selbst so schön gesagt hat, es war schon ein furchtbarer Ausrutscher, dieser Flirt mit einer anderen Frau. |